The Presence Process: Buch „Die Kraft der gelebten Gegenwart“ 1. Woche

Ich Bin Jetzt Voll Kommen Hier (Postkarte)Ich habe die erste Woche des Buches „Die Kraft der gelebten Gegenwart“ oder The Presence Process hinter mir. Maria Faust – www.ins-leben-atmen.de, bietet einen wunderbaren zehnwöchigen Gruppenkurs an. Sie hat ein Jahr über mir die Atemtherapieausbildung am Institut für Ganzheitliche Integrative Atemtherapie absolviert und sich zusätzlich die Methode von Michael Brown angeeignet, so dass Sie diese in Kursen weiter gibt.
Für mich war klar, mich interessiert die Arbeit des Presence Process sehr, doch nur mit dem Buch werde ich vermutlich irgendwann schwach und nicht die ganzen 10 Wochen durchhalten. Der Gruppenkurs ist also perfekt für mich, um dabei zu bleiben.

Was ist der verbundene Atem?

Auf Seite 184 in seinem Buch „Die Kraft der gelebten Gegenwart“ beschreibt Michael Brown wunderbar was der verbundene Atem ist und wie Du mit Deinem Atem praktizieren kannst:

„Sie verbinden Ihre Atmung natürlich. Dabei atmen Sie ohne Pause ein und aus (keine langen Pausen ohne Atembewegung zwischen Atemzügen). Sie atmen aufmerksam, wobei die Atmung laut genug ist, damit Sie sich selbst hören können. Sie atmen forsch ein und lassen das Ausatmen automatisch geschehen.
Es ist hilfreich, wenn Sie die Bewegung des Wassers In einem Brunnen visualisieren: Es wird nur Energie gebraucht, um das Wasser nach oben zu bewegen, denn die Schwerkraft bringt das Wasser mühelos nach unten.
Das Einatmen ist wie das Wasser, das nach oben bewegt wird. Das Ausatmen ist wie das Wasser, das mühelos zur Erde zurückkehrt.

Obwohl Sie das Einatmen forsch unterstützen und das Ausatmen automatisch geschehen lassen, sorgen Sie dafür, dass Einatmen und Ausatmen von gleicher Dauer sind. Ihre Absicht ist es, so zu atmen, dass Einatmen und Ausatmen in einem fließenden Rhythmus erfolgen.“

„Die Kraft der gelebten Gegenwart“ Michael Brown, S. 184

 

Zusätzlich ist der Hinweis Nr. 4 auf der gleichen Seite hilfreich, immer nur durch die Nase ein- und auszuatmen. Wenn das nicht möglich ist (Schnupfen oder verstopfte Nase) ist der Mund zu wählen.

Aber immer entweder durch die Nase oder den Mund ein und ausatmen (nie im Wechsel), um kein Ungleichgewicht zwischen Sauerstoff- und Kohlenstoffdioxidgehalt im Körper ungewollt zu erzeugen.

Ganz besonders hat mir auch das „Atem Mantra“ zur bewussten achtsamen Reaktion gefallen.

„Ich bin jetzt voll kommen hier“

Die Idee damit ist folgende Begleitung des verbundenen Atems: Einatmen Ich, ausatmen bin, einatmen jetzt, ausatmen voll, einatmen kommen, ausatmen hier.

Es hilft dabei mit den Gedanken bei der Atemtechnik und bei sich zu bleiben und ist ein hilfreiches Werkzeug im „Jetzt“ zu bleiben.
Ich habe den Satz direkt auf eine Postkarte drucken lassen, da ich ihn so wunderbar hilfreich finde und gerne weitergeben möchte. Willst Du  Postkarten haben, dann schreibe mir doch eine Email?

Ich bin gespannt wie es weiter geht in Woche 2.

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem „Presence Process“ von Michael Brown, hinterlasse mir einen Kommentar?

18 Gedanken zu „The Presence Process: Buch „Die Kraft der gelebten Gegenwart“ 1. Woche

  1. Michael Antworten

    Hallo!
    Ich mache diese Arbeit der emotionale Integration schon recht lange nachdem ich ein Erwachen hatte und das was Brown schreibt intuitiv erkannt habe. Als ich aber seine genauen Beschreibungen fand war ich überglücklich das das so toll in Worte gefasst wurde. Habe deswegen auch auf Amazon.de ne Rezension geschrieben damit alle die neugierig sind den Prozess machen. Leider gibt es sein weiterführendes Material nicht in deutsch.
    Diese Arbeit hat eine unglaubliche Schönheit und Echtheit und die Ergebnisse sind umso verblüffender je länger und tiefer man sich darauf einlässt…..man wird tatsächlich ein Alchemist des Herzens.

    Dir alles gute auf deinem Weg!
    Michael

    • Stefan Antworten

      Der „Präsenz-Prozess“ klingt interessant und ich überlege, ihn zu machen. Nur das mit der „verbundenen Atmung“ macht mich etwas stutzig. Natürlich ist es jedenfalls nicht, ohne Pausen ein- und auszuatmen und das auch noch „forsch“, also schnell. Wird einem da nicht schwindelig aufgrund von Hyperventilation, oder ist das gerade der gewünschte Effekt dabei, so wie beim „Holotropen Atmen“ oder „Rebirthing“, wo auch hyperventiliert wird, um bestimmte Emotionen hochkommen zu lassen?

    • Françoise Partoll Antworten

      Hallo Michael

      was du schreibst ist wunderbar und obwohl ich erst in der letzten Woche des erstens Prozesses bin, kann ich schon erkennen, was du über „ein Alchemist des Herzens“ schreibst.
      Ich habe mich weiter unten mit Tobias ausgetauscht.
      Alles Schöne für die Zukunft.
      Françoise

  2. Tobias Antworten

    Du willst den Presence Process selber kennen lernen?
    Hier hast Du die Chance in Bornheim (zwischen Köln und Bonn) dazu

    Atem- und Achtsamkeitstraining
    Presence Process

    Infoabend: Di. 15. Mär. 2016 von 20:30 Uhr
    Kurs: ab Di. 05. Apr. 2016 von 18:30 Uhr – 20:30 Uhr

    Hier gibt es alle Infos zum Achtsamkeitskurs:
    yoga.juliane-koerner.de

  3. Mathilde Pachta Antworten

    ein wunderbares buch, für jeden, der sich näher kennenlernen möchte und alleine arbeiten will, in völliger freiheit und sich immer näher kommend
    empfehlenswert

  4. Françoise Partoll Antworten

    Hallo Tobias

    Nachdem ich deine Homepage vor kurzem gefunden habe, schreibe ich dir doch meine Eindrücke bezüglich The presence Process von Michael Brown.
    Ich fing am 12. Mai an das Buch zu lesen. Am 24. Juli fing ich an mit dem 10-Wochen-Prozess aber ohne
    Atmung. Am 2. Oktober fing ich denselben Prozess an aber diesmal mit der Atmung.
    Nach dem 1. Mal war ich sehr begeistert und mir war klar, dass ich eine Goldbarre in der Hand hielt.
    Warum das erste Mal ohne Atmung, weil ich etwas Angst hatte: Hyperventilation oder vielleicht komische
    Reaktionen. Sicher liegt noch ein tieferer Grund in meinem Inneren versteckt, möglicherweise im Zusammenhang mit meiner Geburt. Ich hatte schon Reaktionen wie Kribbeln in den Händen und Füssen,sogar im Kopf, einmal Zittern am Körper und ich fand es für nötig, mich anschliessend einige
    Minuten hinzulegen.
    Heute fange ich mit der 5. Woche an und am Morgen hatte ich eine starke Reaktion mit Tränen.
    Auf deiner Seite: „/was-geht-bei-einer-atemtherapie-sitzung-ab/“ hat Anne-Marie eine Reaktion beschrieben die ich für mich Heute in Anspruch nehmen kann, obwohl ich keine Mediation machte,
    nur Atmen mit dem Satz: „ich bin jetzt vollkommen hier“.
    Du hast damals Anne-Marie folgendes geantwortet:

    „Meine Atemlehrer Tilke Platteel-Deur und Hans Mensink sprechen immer davon, dass Zittern und Schütteln alte Angst ist, die sich löst. Es ist genau richtig dies zuzulassen und es ist durchaus möglich, dass sich auf zellulärer Ebene Energieblockaden lösen, wie Du vermutest.
    Traue Deinem Gefühl, dass Du Dich danach wohlfühlst. Tränen dürfen dabei sein, lasse alles zu und lasse Dich dabei von Deinem Atem tragen“.

    Kann ich diese Antwort auf meine morgige Reaktion beziehen?

    Hier in der Ecke der Schweiz wo ich lebe – Französin – kenne ich niemanden der diesen Weg geht.
    Es wäre sicher angenehm, sich über die Reaktionen auszutauschen aber ich habe keine Gelegenheit dazu. Ich suchte deshalb über Internet und fand deine Homepage.

    Sofern du es magst und Zeit dafür hast zu kommentieren, wäre es für mich schön zu erfahren, was du selber erlebt hast.

    Herzlichst
    Françoise

    • Tobias Fritz Autor des BeitragesAntworten

      Liebe Françoise,

      danke für Deine Offenheit Deine Erfahrungen hier zu teilen und den Mut den Presence-Process von Michael Brown mit Dir selbst zu tun. Es braucht ganz schön Durchhalte Vermögen die 10 Wochen zu schaffen. Sehr gut.
      Prima, dass Du auf dich achtest und Schritt für Schritt nacheinander gehst. Den 10-Wochen Process erst einmal ohne Atmung zu machen ist auf jeden Fall besser als gar nicht. Und nun geht es mit der Atmung weiter SUPER!

      Nun zu Deiner Frage:

      „Sicher liegt noch ein tieferer Grund in meinem Inneren versteckt, möglicherweise im Zusammenhang mit meiner Geburt. Ich hatte schon Reaktionen wie Kribbeln in den Händen und Füssen,sogar im Kopf, einmal Zittern am Körper und ich fand es für nötig, mich anschliessend einige
      Minuten hinzulegen.“

      Nach mehr als 200 Atemsitzungen, die ich entweder empfangen oder als Atemtherapeut gegeben habe könnte ich Dir ganz viele „Reaktionen“ mit und durch den Atem erzählen. „Kribbeln in Körperteilen“ (so ähnlich wie eingeschlafen) bedeutet meistens eine stärkere Versorgung mit Energie, als gewöhnlich und ist grundsätzlich gut. Wenn Dein Ein- und Aus-Atmung dabei möglich in Balance ist (also gleich stark) und verbunden, sehr gut.
      „Zittern am Körper“ ist meistens ein Zeichen dafür, dass sich auf der körperlichen Ebene eine Energie (-Blockade) löst und Du darfst es einfach zulassen und dann etwas sanfter mit dem Atem begleiten.
      Auch Dich „anschließend einige Minuten hinzulegen“ ist genau richtig. Sehr oft ist es nach eine Atemsitzung, die 1,5 bis 2 Stunden dauern kann, gut sich zur Integration des Gefühlen und Erlebten hinzulegen, so dass der Körper sich im Liegen entspannen kann. Auch dabei darf der Atem noch sanft verbunden weiterfließen.

      Ich hoffe die Antworten helfen Dir, ansonsten frage gerne noch mal nach (auch per Telefon oder Skype) oder erzähle wie es bei Dir weitergeht.

      Es ist sehr wahrscheinlich, dass es „einen Zusammenhang zu Deiner Geburt“ gibt, das ist bei so gut wie jedem der mit dem Atem längere Zeit atmet der Fall. Wir allen haben Geburtserfahrungen gemacht, die leider nicht nur positiv waren, und sich gerne in der Atemtherapie zeigen. Ein wunderbares Seminar dazu ist das „Atemtherapie Seminar: Warmwasser in Holland“ vom Do. 1. bis So. 4. Februar 2018. Die Atemarbeit wird auch Rebirthing genannt, da es nicht selten Geburtserlebnisse gibt, die sich in einer Atemsitzung zeigen und verarbeitet werden wollen. Ich lade Dich herzlich ein zu kommen.

      Gerne kannst Du Dich auch an einen professionellen Atemtherapeuten wenden, der Dich in Sitzungen begleitet (das macht es sehr viel leichter).
      Hier findest Du eine Liste von professionellen Atemtherapeuten: Adressliste – Atemtherapeuten und Coaches (hier habe ich auch meine Ausbildung gemacht). Mario Domig ist ein erfahrener Kollege in der Schweiz, den ich auch persönlich schätze.
      Persönlich kann ich Dir auch eine Sitzung per Skype vorschlagen, wenn Du Dir das vorstellen kannst. Eine Sitzung im gleichen Raum ist aber trotzdem noch wertvoller.

      Alles Liebe und weiter so mit einem guten, verbundenen Atem, Tobias

  5. Françoise Partoll Antworten

    Hallo Tobias

    Vielen dank für dein langes Schreiben.

    Ich habe mich lang nicht mehr gemeldet, befinde mich am ersten Tag der 10. Woche vom ersten
    Prozess. Mit der Atmung geht es soweit gut und ich habe nicht im Sinne aufzuhören. Abgesehen davon ich werde den Prozess noch 2 Male machen.
    Glück hatte ich auch, jemanden zu „treffen“ – im Internet – mit dem ich mich sehr gut austauschen kann weil dieser Jemand die 3 Male hinter sich hat. Es ist auch ein Franzose der Seminare leitet.
    So ist es viel angenehmer und anspornender. Mir ist aufgefallen, dass der ganzer Prozess die Dauer einer Schwangerschaft entsspricht: Welche Sychronizität nachdem ich als Absicht habe „mich selbst zu gebären“ – anders als zur Zeit als meine Mutter mich gebar. So bin ich ganz,ganz schön motiviert und
    sehr dankbar, diesen Weg gefunden zu haben.
    Michael Brown ist wirklich ein Wegleiter und ein Geburtshelfer!!👏
    Auf diesem Weg übernimmst du die Verantwortung für dich, er, Michael Brown, hat es so eingerichtet, dass du von niemanden abhängig bist: herrlich.

    Ich werde mich wieder zu einem späteren Zeitpunkt melden. Vielleicht ist jemand interessiert zu wissen,
    wie es weitergeht.

    Dir, Tobias, wünsche ich eine gute Zeit und grüsse dich herzlichst.
    Françoise

  6. Stefan Antworten

    Vor ca. 2 Jahren hatte ich den 10-Wochen-Prozess gemacht (siehe auch meinen Eintrag vom 19.07.2015 weiter oben). Außer den zu erwartenden Hyperventilations-Phänomenen (leichte Schummrigkeit, Kribbeln am ganzen Körper) hat sich dadurch bei mir jedoch leider nichts getan. Obwohl ich mich wirklich intensiv auf das Ganze eingelassen hatte, sind dabei keine besonderen Emotionen „hochgekommen“, die ich dann hätte integrieren können. Ich habe es daher bei diesem ersten und bisher einzigen Durchlauf belassen. Ich kenne aber durchaus Leute, die den Presence Process mehrere Male durchlaufen haben und dabei jedesmal an immer tiefere Schichten herankamen – es scheint also für Manche durchaus eine geeignete Methode zu sein. Vielleicht hätte mir ja eine Begleitung geholfen in Form des Kurses, den Ihr da anbietet. Bevor ich mit dem Prozess begann, hatte ich nach so etwas gesucht, aber nichts gefunden.

    Ich habe jetzt erst gesehen, dass Ihr ja in Bornheim seid – dort habe ich von 1993 bis 2004 gewohnt (seither Süddeutschland) – das wäre natürlich von der Location her ideal für mich gewesen. 😉

    • Tobias Fritz Autor des BeitragesAntworten

      Ja Stefan, danke für Deinen netten Kommentar, das stimmt. Zusammen ist es einfach manchmal leichter als alleine. Das weiß ich von meinen vielen Atem Austausch Sitzungen, wo es einfach nur hilft zu atmen, Gefühle da sein zu lassen und jemanden zu haben, der da ist und zu hört. Das kann manchmal schon vieles viel leichter machen.
      Wenn Du mal in der Gegend bist lade ich Dich herzlich zu einer Atemsitzung ein oder wenn Du Zeit hast komm doch zum Männer Seminar im Januar oder April: https://www.atemglueck.de/maenner-wochenend-seminar-januar-2018/

      Dir alles Gute, Tobias

      PS. Wo genau bist Du denn in Süddeutschland, dort kenne ich auch ein paar sehr gute Atemtherapeuten!

  7. Judith Antworten

    Ich habe eine Frage:

    Ist es so, dass die Worte „Ich bin jetzt vollkommen hier“ durch alle 10 Wochen bei jeder Sitzung mit dem Atem verbunden werden? Also nicht, dass man z.B. in der 2. Woche den Atem mit „Ich erkenne meine Spiegelungen und Projektionen“ weiterfährt und in der 3. Woche mit „ich entscheide mich achtsam zu reagieren“ u.s.w.?

    Vielleicht eine dumme Frage, aber mir ist das nicht ganz klar.

    Herzlich
    Judith

    • Tobias Fritz Autor des BeitragesAntworten

      Hallo Judith,
      Fragen sind immer gut und hier herzlich willkommen.
      Du kannst durch alle 10 Wochen „Ich bin jetzt vollkommen hier“ in deinen Atem Sessions nutzen. In der 2., 3. Woche, etc. kannst Du dann z.B. „Ich erkenne meine Spiegelungen und Projektionen“ mehr als Thema im Alltag nutzen. Also darauf achten, wann Dich gerade Dein Gegenüber spiegelt oder eben achtsam zu reagieren, wenn Dich gerade jemand blöd von der Seite anmacht.

      Alles Liebe und atme fleißig weiter und berichte gerne hier!
      Tobias

  8. Norbert Antworten

    Hallo,
    vor einigen Wochen wurde ich mit dem Buch fertig.
    Die 2* 15 min Meditation durchzuführen, ist mir nicht ganz leicht gefallen. Sehr hinderlich
    ist, das ich Schicht arbeite, so musste ich oft wegen Müdigkeit abbrechen.
    Ich begann dann das ganze nicht zu sehr verbissen zu sehen und ließ aus Erschöpfung auch mal Sitzungen aus.
    Nun beginne ich gerade den 2. Durchlauf.

    Das Buch hat ein unglaublichen Sog auf mich, ich verspürte bisher zwar, gegen meinen Erwartungen, kaum Emotionen während den Sitzungen, jedoch geschieht da etwas mit mir , was ich so beschreiben möchte:
    „ich möchte die ganze Welt umarmen und die ganze Welt umarmt mich“ 🙂

    Wenn ich nicht zu sehr von den „Boten getriggert werde, beginnt sich der Kopf mehr und mehr von der Zukunft und Vergangenheit zu lösen und es ist diese Achtsamkeit da.

    Danke!
    Norbert

    • Tobias Fritz Autor des BeitragesAntworten

      Super Norbert,
      weiter so. Ich freue mich für Dich und wünsche Dir weiterhin einen kraftvollen und verbundenen Atem.

      Alles Liebe,
      Tobias

  9. Svenja Antworten

    Hallo in die Runde,

    ich mache auch den Presence Process, bzw. ich möchte es gern und versuche es.

    Ich mache den Process 100%ig nur für mich selbst. Ich weiß, dass vieles aus der Vergangenheit unverarbeitet ist und ich möchte mich um mich kümmern und mich weiter entwickeln und bewusster werden.
    Bisher habe ich niemandem von dem Buch und der Prozessarbeit erzählt.

    Zunächst habe ich das Buch einmal komplett durchgelesen ohne damit zu arbeiten.
    Nun habe ich mit Woche 1 gestartet und befinde mich heute an Tag 4 der 1. Woche. Jeden Tag praktiziere ich 2x 15 min. lang die verbundene Atmung und immer wenn ich am Tag dran denke, wiederhole ich im Kopf die achtsame Reaktion der Woche.

    Was mich jedoch verunsichert ist, dass bisher wirklich nichts passiert. Auch nichts Unangenehmes. Es zeigt sich kein Unbehagen. Auch nicht während der Atemsitzungen.
    Das Einzige, was ich merke ist, dass ich nach den Atemsitzungen ein Kribbeln im Körper, in den Händen und Füßen wahrnehme. Das führe ich auf die erhöhte Sauerstoffzufuhr zurück.

    Ob ich vielleicht was verkehrt mache?
    Die Atmung bleibt auch während der Sitzung verbunden, ich atme hörbar nur durch Nase. Das fällt mir auch leicht. Ich wiederhole auch im Kopf immer den Satz für die Atemsitzung. Immer wieder schweift mein Geist bzw. mein Mentalkörper kurz von den Worten ab und lenkt meine Aufmerksamkeit kurz auf Erinnerungsfetzen, aber ich lenke den Fokus immer wieder zurück auf die Wörter und unterbreche auch die Atmung nicht.

    Ich bin etwas verunsichert und würde mich über Austausch freuen.

    Liebe Grüße, Svenja

    • Tobias Fritz Autor des BeitragesAntworten

      Hallo Svenja,
      es hört sich alles gut an, was Du beschreibst. Ich glaube zuerst mal, dass Du alles richtig machst und das es ganz normal ist in der ersten Woche. Mir geht es manchmal so, dass es leichter für mich ist das sich „etwas Unangenehmes zeigt“ wenn noch jemand mit mir atmet, und ich dadurch mehr Sicherheit verspüre (z.B. in einer professionellen Sitzung).
      Lass Dich weiter darauf ein und kreiere Dir durch weiteres Atmen einfach mehr Sicherheit und Vertrauen in Dich und den Prozess. Auch das verbundene Atmen braucht erst einmal Übung, so dass Du nicht mehr darüber nachdenken brauchst und somit immer mehr mit Dir in Kontakt gehst.
      Weiter so und ich freue mich von Dir zu hören, wenn Du in der nächsten Woche bist, oder sich vielleicht etwas gezeigt hat.

      Alles Liebe,
      Tobias

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